Die Bandbreite: eine Duisburger Band…sozialkritisch und direkt

Oktober 21st, 2010 | by | musik, tip

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Die einen oder anderen kennt die Band “Die Bandbreite” vielleicht noch von 2007 als die “Dat is Duisburg” raus brachten. Direkt, kritisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. kritisierten Sie damals Ihre und meine Heimatstadt. Aber auf eine Art und weise wo man sagte: “Die Jungs ham halt recht und et is so in Duisburch”.
Ein paar Wochen vorher hatten Sie noch das Lied “Selbst gemacht” raus gebracht, was sich sehr kritisch mit 9-11 beschäftigt. Wenn man sich den Text mal anhört, ist es schon krass was die Jungs dort alles an Ínfos raus lassen. Info’s wo sich vielleicht der eine oder andere keine Gedanken zu macht. Das ganz schlug wohl so auf, dass sie dazu ein Statement veröffentlichen mussten.

Hört euch einfach mal beides an (ja auch das ganze Statement von 10 Minuten) es ist lohneswert!
Nun kommen die Jungs mit einem neuen Lied und beleuchten wieder einmal kritisch und direkt die Situation in Deutschland. Die Band schreibt selber dadrüber:

“In diesem Song beleuchtet die Politpopband die augenblickliche politische Situation in Deutschland und legt den Fokus dabei auf die Dinge, die in der medialen Öffentlichkeit eindeutig zu kurz kommen: Sozialabbau, Steuergeschenke an die Reichen, Kriegstreiberei und stillschweigend geduldeten Völkermord durch die Verwendung Uran-Munition in den NATO-Kriegen.”

Aber hört es euch mal selber an:

Ich findes es einfach Hammer und auch mal sehr geil das sowas direkt angesprochen wird und sich vielleicht mal jeder Gedanken drüber machen sollte! Zudem finde ich es bewunderswert das mit “Was ist los in diesem Land” die Bandbreite es geschaftt hat, die Liederbestenliste zu entern. Im August war die aktuelle CD-EP sogar auf Platz 3 der Charts für politisches Liedgut. Im Moment sind sie auf Platz 6.
Ich glaube je älter ich werde, desto lieber höre ich Deutsche Musik. Damit meine ich kein Schlager oder Party-Hüpf-Lied, sondern Lieder die sich dann doch kritisch und direkt mit dem Leben beschäftigen. Hört euch doch einfach mal das/die Lied(er) an und macht euch ein paat Gedanken.
Sers Thorsten

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