Dornröschenschlaf vs. Details in Pixel

Mai 24th, 2011 | by | fotografie, life

Mai
24

So es ist unglaublich aber wahr, genau vor 2 Monaten habe ich den letzten Post geschrieben! Was ist in der Zwischenzeit den passiert bzw. wieso bist du so eine faule Sau geworden und bloggst nicht mehr?!?!? ;)
Na das mit der faulen und der Sau muss ich mal zur Seite legen. In den letzten 2 Monaten ist halt viel passiert. Klar meine Jungs und die Chefin halten mich sowieso ja immer auf trapp und das ist auch gut so und soll mal immer schön so bleiben. Aber wir haben es auch geschafft endlich unsere Dauerbaustelle Garten im aussenbereich zu 90% fertig zubekommen. Wie nur 90%?!?! Japp weil 100% erreicht man ja sowieso nie und somit sind ja dann die 90% = 100% oder so ;)
Was aber noch viel Krasser ist, dass ich mich mit meiner Leidenschaft der Fotografie nebenbei noch selbstständig gemacht habe. WASSSSSSSS???? Japp Ihr lest richtig. Das ganze ist über Monate in mir und einem guten Freund gewachsen und gereift. Und so entstand es das ich mich als Fotograf in meiner lieben Heimat selbstständig gemacht habe. Und dies ist auch der Grund wieso hier sowenig passiert ist. Die ersten 2-3 Job sind schon gemacht und die Seite musste schließlich auch aufgebaut werden und lechzt nach Info’s und Post.

Also wer mag und ich freue mich immer mega über Besuch, darf bzw muss ne lieber soll :D auf meiner Fotografenseite vorbei schauen:

Details in Pixel by Thorsten Lajdych Fotografie

Wer ein bischen mehr erfahren möchte, darf sich gerne hier umschauen:

Über mich

Natürlich wurde dafür eigens vom lieben Christian ein Logo entworfen. Und an dieser Stelle nochmal einen fetten Dank an dich. Dieses will ich euch natürlich nicht vorenthalten und Ihr sollt es natürlich auch bestaunen:

Dieses schmückt dann ab sofort meine Bilder bei Flickr. Und um den ganzen Socialnetworkkram voll zumachen, habe ich natürlich noch eine Facebookseite gestartet welche ihr hier findet:

Thorsten Lajdych Fotografie @Facebook.

So nun reicht es aber an Werbung. Ich würde mich freuen wenn Ihr mich auf meinem neuen Zuhause auch mal besucht, kommentiert oder wir vielleicht mal zusammen vor & hinter der Kamera arbeiten. All dies ist total spannend und auch aufregend und ich bin froh das meine Chefin so bekloppt ist und mich das ganze machen lässt ^^
Es gibt halt neben dem lachen und den strahlenden Augen der eigenen Familie nur noch eins was so was von geil ist und cool und das ist halt ein wundervolles Lob vom Kunden zubekommen :)
In diesem Sinne wir lesen uns und sehen uns vielleicht auch mal ;)

Sers euer Thorsten

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“Schlachtgesang des Rabenvaters” oder shit auf eure Konventionen

März 14th, 2011 | by | familie

Mrz
14

Na Mahlzeit da issa wieder :D Und was nun los direkt mit einem Topic das in die vollen haut. Ja watt mudd dat mudd halt. Ich habe die Tage drüben bei der lieben “Frau Schmitz” einen wundervollen Post gelesen der mir aus der Seele sprach. Und da er sowas von richtig war, muss ich den Inhalt hier auch verlinken bzw. posten.
Es geht hier um den Newletter incl Kolumne des Kabarettisten, Autoren & Fotografen “Jess Jochimsen” welcher sich in seinem aktuellsten Newsletter mit der Erziehung seines Sohnes bzw von Kindern beschäftigt. Und gerade der Newsletter spricht mir doch aus der Seele und beinhaltet doch so einiges, wie ich es seit Geburt unseres ersten Sohnes schon sehe ;) !
Aber lest selbst:

Schlachtgesang des Rabenvaters

“Ja, ich habe es kapiert. Wenn ich nicht bald mein Larifari-Leben ändere und meinen Sohn besser auf die Leistungsgesellschaft vorbereite, wird er es zu nichts bringen. Er wird keinen Job bekommen und zusammen mit seinen adipösen Freunden in dunklen Prekariatskellern ein freudloses Alkoholiker-Dasein fristen, abhängig von Hartz IV und dem bißchen Geld, das seine Frau auf dem Strich verdient. Und alles nur, weil ich ihm das Computerspielen nicht rigoros genug untersagt, ihn nicht auf eine Eliteschule geschickt und ihm von Zeit zu Zeit ein Nutellabrot gegönnt habe.
Ich hätte es doch wissen müssen, schließlich stand es doch geschrieben!
Und ja, auch das habe ich verstanden: Wenn ich nicht bald mein Larifari-Leben ändere und meinen Sohn besser vor der Leistungsgesellschaft schütze, wird das ebenfalls nichts mit dem Erfolg. Er wird keinen Job bekommen und zusammen mit all den anderen sozial inkompetenten „Fachwissen-Idioten“ und teamunfähigen „Ellbogen-Ego-Shootern“, für die die hochkomplexe, vernetzte Globalisierung keine Verwendung hat, für immer auf Kleiderspenden und Suppenküche angewiesen sein. Und alles nur, weil ich ihn nicht zu Kreativität verdonnert, ihn nicht auf eine Alternativ-Schule geschickt und ihn von Zeit zu Zeit für gute Noten gelobt habe.
Ich hätte es doch wissen müssen…
Alle paar Jahre erscheint ein Pädagogik-Bestseller, der auf drastische Weise vor Augen führt, dass unser Bildungs- und Erziehungswesen völlig falsch ist, dass unsere Kinder allesamt zu „Weichlingen“, „Verlierern“ und „asozialen kleinen Despoten“ erzogen werden, die auf dem globalen Arbeitsmarkt gnadenlos untergehen, weil sie von viersprachigen, perfekt Geige spielenden und mehrere Doktortitel tragenden 12-jährigen Chinesen abgehängt wurden. Diese Bücher heißen „Lob der Disziplin“, „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ oder – wie jüngst gewohnt hysterisch diskutiert – „Die Mutter des Erfolgs“. Allen gemein ist das manische Schüren von Zukunftsängsten und das Herausposaunen der heiligen Bildungstrias „Leistung, Strenge und Gehorsam“.
Liebe Tigermütter und Internatsväter, es reicht! Ich werde meinem Sohn nicht mit dem Entzug von Essen und dem Verbrennen von Spielzeug drohen, damit er zu einem wertvollen und erfolgreichen Mitglied der Gesellschaft wird. Es gibt Gesellschaften, von denen sollte man sich fernhalten!
Und ich werde auf der anderen Seite ebenfalls nicht in den Chor der reflexartig auftretenden „Zucht und Ordnungs“-Gegner miteinfallen, die unter umgekehrten Vorzeichen ebenfalls Bildungspanik verbreiten, in „G8“ und „Überforderung“ den Untergang des Abendlandes sehen und Alternativschulen mit „Förderkurs Häkeln“, Süßigkeitenverbot und täglichem Elternkreis zum Thema „verbale Gewaltprävention im Sandkasten“ für den einzigen Ausweg halten.
Schon interessant: Beide Wege, die Disziplin-Schmiede wie das Alternativ-Modell, setzen auf späteren Erfolg und sind zutiefst elitär. Das könnte man schon daran erkennen, dass beide sehr teuer und nur einer Minderheit vorbehalten sind.
„Mein Kind soll es später einmal besser haben“ und „Früher war alles besser“. Um die Kombination dieser beiden Sätze kreisen alle Pädagogikbestseller und vielleicht fällt irgendwem mal auf, dass das nicht nur einen unauflösbaren Widerspruch darstellt, sondern auch, dass schon jeder Satz für sich genommen grundfalsch ist.
Viel wäre gewonnen, wenn man die grassierende „Elternliteratur“ einfach links liegen ließe, denn „Angst essen Seele auf“. Und das Denken gleich mit! Alles Wichtige steht bei „Pippi Langstrumpf“ und den „Herdmanns“. Und bei Goethe, der einmal geschrieben hat, in der Erziehung gehe es ausschließlich um dies: Den Kindern „Wurzeln und Flügel“ zu geben. Daran werde ich mich orientieren. Mit all meiner Kraft und Liebe. Und ansonsten: Gelassen bleiben. Lieber Rabenvater als Tigermutter! Ich werde auch die Berliner Lehrerin Ursula Sarrazin, Gattin des erklärten deutschen Chef-Phobikers Thilo, überstehen. Ihr angekündigtes Buch über härteres Durchgreifen an den Schulen werde ich heiter ignorieren. Angeblich soll sie unlängst einem Schüler eine Blockflöte über den Kopf gezogen haben. Der Kopf blieb heil, das Instrument war kaputt – das ist doch ein Anfang: Von deutschem Boden dürfen nie wieder Blockflöten ausgehen!”

© 2011 jess jochimsen

Es ist einfach wundervoll wie er es schreibt. Und ich finde: “ER HAT RECHT!!”.
Ich persönlich hasse ja mittlerweile die strickten Vertreter einer Linie…wann merken die endlich mal das es kein WEISS und SCHWARZ gibt? Nichts ist perfekt. Ich habe auch kein Verständniss für Mütter & Väter die ihre Kinder mit verboten zu Gesellschaftlichen Zuchroboter heranziehen. Die sind zwar Erfolgreich (meistens zumindestens), aber was hatten Sie von ihrer Kindheit?

Ich werde auch nie Erziehungsbücher lesen (okay bei den Trotzphasen habe ich es einmal gemacht und was hat es mir bei Sohn Nr 2 gebracht? Nichts ausser der Erkenntnis: Ist nur eine Phase *ggg*). Klar bin ich auch nicht perfekt und auch manchmal zu hart zu meinen beiden kleinen süssen Kröten, aber schließlich bin ich der Papa und will meine Söhne/meine Familie/mein Leben ja nur Schützen…und somit werde ich im Harmonischen Einklange mit der Chefin genauso weiter machen und es läuft :D

Achja ich werde Jess Jochimsen Newsletter abbonieren, weil seine Themen sind einfach nur sehr gut auf den Punkt gebracht. Lest euch mal die älteren durch, einfach nur der Hammer :)

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wenn die kleinen gross werden…hallo kindergarten ich komme

August 30th, 2010 | by | familie, finn-darvin

Aug
30

“…die Welt gehört mir nun entdecke ich sie neu und jeden Tag noch anders und immer wieder neu!!!”
So könnte man es wohl sagen, wenn man als Vater oder Mutter seinen Sohn in den Kindergarten schickt. Es ist ungewohnt sein Kind nun doch in ein neues Stück Entwicklung freizugeben.
Nun fängt ein neuer Weg an. Du wächst so schnell mein Sohn! Manchmal wenn wir dich anschauen können wir es kaum glauben. Es ist fast wie gestern, als ich einen kleinen Mensch vor knapp 3,5 Jahren in empfang nahm.
Ein kleiner Mensch der locker auf meinen beiden Händen schließ und sich ganz gemütlich auf meinen Bauch niederlegte. Nun bist du knapp 1 Meter und es ist nichts mehr mit in meinen Händen schlafen.
Nein da wird lieber der ganze Arm genommen. Es ist einfach unglaublich dich und ja auch deinen kleineren Bruder jeden Tag aufs neue zu sehen, zu sehen wie du das Leben Meisters und jeden Tag aufs neue die Welt neu erlebst,
sie neu empfängst und alles mit einer Leichtigkeit die es nur bei euch Kindern gibt…

Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit dir zusammen und das ich Teil deines Wegs sein darf.
Es ist einfach wundervoll Vater sein zu dürfen.
Geh den Weg weiter so wie du Ihn begonnen hast mein Sohn ich begleite dich und schütze dich….
hello Dad The Rocker Le Pirate

Dein mehr als stolzer Vater

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